31.05.12

Matching


Das Eis zum Kleid.
und ein klitzekleines Lebenszeichen

28.03.12

Brake




Kaffee trinken wird bei mir immer zu einer regelrechten Zeremonie: Erst mahle ich den Espresso mit meiner kleinen (geblümten!) Moccahandmühle (und habe danach das Gefühl ich hab Sport gemacht), dann koche ich ihn und wenn ich richtig in Form bin wird dann noch Milch aufgeschäumt. Ha.

so gut.

24.03.12

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche..."




Nach einem arbeitsreichen Winter ein bisschen raus.
Sonne, Eis, Weinverkostung, Verliebtheit.
Endlich.


Bluse/Vintage, Ring/Istanbul, Sonnenbrille/Flohmarkt
sein Hemd/H&M 

22.03.12

hier:



Streetart aus Istanbul.
nach Drängen von dreierlei Seiten, ein Post.
kurz und schmerzlos aber schön.
Achtung Kitsch: Auch hier soll es mit dem Frühling wieder etwas mehr blühen...

Gute Nacht.

27.02.12

Rezept

"Selleriesuppe, garniert mit Sonnenblumenkernen und Walnussessig, dazu Pastinaken-Rosmarin-Brötchen"

Allein schon der Klang dieser Zusammenstellung verspricht Großes oder?



Nach langer Zeit ein Samstag ohne Termine, einen wo man den ganzen Tag mit Freunden Zuhause ist, Filme guckt, Tee trinkt und bevor einem vor lauter Gammelei die Decke auf den Kopf fällt, kocht man mal so richtig gut... voila!

Mein Herz höher schlagen lassen haben diese absolut simplen Brötchen. Ich liebe Brot und ich backe es auch gerne selbst, nur ist mir der Aufwand mit den Gehzeiten doch oft zu groß und genau diese fallen bei diesen Brötchen weg...

Man nehme:

220g Pastinaken, geraspelt
275g Mehl
2TL Bachpulver
1EL Rosmarinnadeln
1TL Salz
2 Eier , verquirlt
2EL Milch

Alles bis auf die Eier und die Milch miteinander vermengen und diese dann anschließend dazugeben. Den Teig nicht sehr stark durcharbeiten. Kleine Kugeln (ca. 6) formen, einschneiden und einen kleinen Rosmarinzweig in die Schlitze legen. Die Brötchen mit etwas Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei 190° auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 25-30 Minuten backen. Einfach oder?

Schmecken als Nachtisch auch sehr gut mit Butter und Honig!

Rezept aus dem Buch: "Gemüse satt!" von Alice Hart



17.02.12

Joven & Alocada...

...Oder was Blogs sonst noch so können.
Blogs können viel, nicht umsonst schießen sie seit Jahren wie verrückt aus dem Boden.
Der eine zeigt einem schöne Frühstücksanrichtungen, der andere kritische Auseinandersetzung mit Gott und der Welt, wir können durch Blogs sehen was Mädchen XY aus dem letzten Kaff in Südschweden heute schönes angehabt hat und und und
In Joven & Alocada, einem Film aus Chile, der innerhalb der Reihe 14+ der Berlinale gezeigt wurde, ist der Blog "Young&Wild" eine Paralellwelt für Daniela. Aufgewachsen in einer streng gläubigen Familie, die schon Tochter Nr.1 wegen unzüchtiger Liebesaffären verbannt hat, hat Daniela wenig Chancen ihre Sexualität frei auszuleben.
Genau dazu dient der Blog auf dem sie freizügig und äußerst privat von all ihren Erfahrungen und Gelüsten berichtet und damit auf große Resonanz stößt. Ganz verborgen bleibt der Familie Danielas Spaß an Sex und Liebe natürlich nicht, sie fliegt von der Schule weil sie auf der Toilette mit einem Jungen schläft und muss zur Strafe bei einem evangelischen Fernsehsender arbeiten. Dort sucht sie sich gleich zwei der Mitarbeiter als Liebhaber aus: Tomas und Antonia. Die beiden wissen zunächst nichts voneinander, bis Tomas Danielas Blog entdeckt, dass Drama ist perfekt, Tochter Nr.2 wird ebenfalls verstoßen.
Ein sehr schöner Film sowohl inhaltich als auch gestalterisch: immerwieder tauchen kleine Illustrationen bspw. verbrennender Vaginas auf, Personen die Kommentare auf dem Blog hinterlassen, werden dabei wie durch eine Webcam gezeigt und auch insgesamt wird der Film durch die Blogeinträge und Titel strukturiert.
Im anschließenden Publikumsgespräch traten drei junge Frauen: Regisseurin, Hauptdarstellerin und die echte Bloggerin auf die Bühne. Überraschenderweise eine schüchterner als die andere, kichernd und unsicher- und das nach so einem selbstbewussten und freizügigen Film- etwas schade!

TRAILER YOUNG & WILD from Fabula on Vimeo.